dorothy
Sa., 12.09.2015 - Stehtage.... sind schrecklich.

Seit letzten Montag ist Leni in ihren Stehtagen und hat Tomaten auf den Ohren. In ihrem Kopf scheint es nur noch um Rüden zu gehen. Spaziergänge sind ein Spießrutenlauf. Sobald Leni einen Hund - sei es nur ein kleiner Schatten am Horizont - erblickt o. auch erschnüffelt, will sie da hin. Am besten sofort!

Also heißt es: Kontakte mit Rüden, so weit es uns möglich ist, zu vermeiden. Hochfrequentierte Spazierstrecken umgehen, früh morgens oder spät am Abend losziehen und "Leinenknast".

Wenn es dann doch mal zu einem Rüdenkontakt kommt, durch mein oder das Versagen des Rüdenbesitzers, schaltet Leni ihr Gehirn komplett aus und sie scheint nur noch rote Herzchen zu sehen. Furchtbar! Ich bin SO froh, wenn die Läufigkeit wieder abklingt.

Bevor Leni läufig wurde, hatten wir ein richtiges "Hoch". Ich war entspannt im Umgang mit ihr und Leni war es auch. Dadurch funktionierte das Miteinander wunderbar. Ihr jetziges Verhalten frustet mich wieder und ich bin angespannt. Da Leni äußerst sensibel ist, merkt sie das sofort. Nicht gerade förderlich in der Situation. Es ist ein Teufelskreis. Genau an diesem Punkt waren wir schon mal: Mein Kopf ist voll mit Vorwürfen ala ,,Wieso hast du da jetzt schon wieder so blöd reagiert?!" o. auch ,,Wieso hast du jetzt versucht etwas zu üben, obwohl du gedanklich so blockiert und somit gar nicht bei der Sache bist?!". Mit so einem vollen Kopf klappt nämlich gar nichts! Wie komme ich aus der Geschichte nun wieder raus? Klar: Nach vorne schauen und positiv denken. Wenn das mal so einfach wäre.....

Im Moment verfolge ich das Ziel "Läufigkeit unbefruchtet überstehen, Ansprüche runterschrauben und dem Hund nichts Größeres abverlangen".

12.9.15 19:24
 


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