dorothy

Leni - die Protagonistin dieses Blogs. Was zeichnet sie aus? Was für ein Hund ist sie?

Seit etwas mehr als zwei Jahren ist sie nun bei mir. Damals im Tierheim war es Liebe auf den zweiten Blick. Anfangs liebäugelte ich nur mit ihrem Bruder. Da mein Freund von Anfang an eine Hündin wollte, gab ich seinem Wunsch letztlich doch nach. Fortan hatten wir also weibliche Verstärkung im Haus.

Leni war als Welpe äußerst ruhig und unkompliziert. Sie schlief viel, wurde blitzschnell stubenrein, machte nichts kaputt und konnte nach kurzem Training problemlos alleine bleiben. 

Die Zeit verging wie im Flug und schon war Leni ein Junghund. Sie wurde quirliger und ihr schien bildlich die Sonne aus dem Arsch. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich wie ein trotziger Teenager benahm. Sie war ein Musterschüler. Grenzen testete sie so gut wie gar nicht aus. Ich wartete Tag für Tag auf die Pubertät. Fehlanzeige..... wenn sie in der Pubertät war, haben wir sie nicht bemerkt.

Ihre Persönlichkeit reifte immer weiter heran und sie wurde erwachsen. Wie ich sie jetzt in einem Satz beschreiben würde? Ganz klar: Einen Schritt vor, zwei Schritte zurück. Schon als Welpe war sie kein selbstsicherer Hund. Leni hat schon immer kleine Brötchen gebacken. Im Kontakt mit anderen Hunden war sie immer die Erste, die sich unterwarf. Das hat sich bis heute, mit zweieinhalb Jahren, nicht groß geändert. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch: Sie fordert ihre Individualdistanz ein. Wenn ihr ein Fremdhund zu stürmisch o. aufdringlich ist, setzt sie Grenzen. Das ist okay. Solange sie dies angemessen tut.

Was hat sich sonst noch über ihre Persönlichkeit herauskristallisiert? Leni ist ein Einzelgänger. Sie hat einen festen Kumpel, mit dem sie ausgelassen spielt. Ansonsten passt es vielleicht bei einem von hundert Fremdhunden, um ein Spiel entstehen zu lassen. Sie scheint mehr Freude daran zu haben, etwas mit uns, ihren Menschen, zu unternehmen. Ansonsten hat sie eine gute Portion "Will to please" und ist von ihrem Erregungslevel her oft etwas drüber.

Auch wenn ich Leni als Musterschüler betitelt habe, hat sie es faustdick hinter den Ohren. Das trägt sie nur eben in ganz kleinen Portionen nach außen. Zum Schluss dazu noch ein Foto, welches ganz deutlich den Schelm in ihr zeigt:

Grinsebacke

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